«Eine Kunst für sich»

Amateurmalerei zwischen Kunst
und Populärkultur

Zwischen den beiden Polen Kunst und Populärkultur gedeiht eine weit verbreitete Praxis: die Amateurmalerei. Indem Hobbymaler Tafelbilder malen, bedienen sie sich überlieferter Kodes der Hochkunst. Sind sich die Amateure dieses Referenzrahmens bewusst, wie nehmen sie ihn wahr, was bedeutet er für sie?

Die kulturwissenschaftliche Untersuchung geht der Frage nach, wie und wo sich zeitgenössische Freizeitmaler auf Kunst beziehen. Dabei werden vielfältige Bezüge aufgezeigt: von Techniken und Sujets über Vermittlungsaspekte zu Identifikationsangeboten und Präsentationsritualen – stets orientiert sich die Amateurmalerei an der Kunst.

Zugleich wird aber auch deutlich, dass die Sphären von Kunst und Freizeitmalerei letztlich getrennt bleiben. Obwohl das Selbstverständnis der Amateure von der Vorstellung einer fliessenden Grenze zur Kunst geprägt ist, bleibt die Amateurmalerei ein Randphänomen des Kunstbetriebs.

Das Buch basiert auf meiner Lizentiatsarbeit (2006)
128 S., 16 Farb-Abb., Offizin Verlag Zürich, Reihe Zürcher Beiträge zur Alltagskultur, 2007
CHF 24 inkl. Versand in die Schweiz, Anfrage/Bestellung bei der Autorin: Mail

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