Hannah Ryggen. Gewebte Manifeste

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Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt.
Die Norwegerin Hannah Ryggen hat ab den 1920er Jahren bis zu ihrem Tod 1970 ein politisch engagiertes Werk geschaffen. In grossformatigen Bildteppichen reflektiert sie zeitgeschichtliche Ereignisse wie etwa den Einmarsch Mussolinis in Äthiopien, aber auch gesellschaftliche Themen wie die schwierige Stellung alleinerziehender Mütter im frühen 20. Jahrhundert.
Lange wurde Ryggen in die kunstgewerbliche Ecke gestellt, obwohl sie sich immer als bildende Künstlerin verstanden hat. Ihr künstlerisches Schaffen trotzte sie einem kargen und arbeitsreichen Leben auf dem Land ab. Seit Ryggens Werke 2012 auf der documenta 13 gezeigt wurden, erfährt ihr Oeuvre eine Neubewertung.

Das Buch präsentiert die Werke in drei Bildstrecken, die lose der grossen Überblicksausstellung in den Räumen der Schirn folgen. Ausführliche Werktexte erhellen den zeitgenössischen (politischen) Hintergrund und begleiten die Abbildungen; Details funktionieren als Close-Ups, um die Materialität der riesigen Bildteppiche spürbar zu machen.
Essays und ein Interview rhythmisieren das Buch, mit zwei verschiedenen Schriften werden Textsorten gekennzeichnet, Essaytitel schaffen Raum. Eine bebilderte Biografie gibt Einblick in eine aussergewöhnliche Künstlerinnenbiografie. Das Buch erscheint in einer deutschen und einer englischen Ausgabe.

Marit Paasche, Esther Schlicht (Hg): Hannah Ryggen. Gewebte Manifeste / Woven Manifestos.
245 x 290 cm, 132 S., ca. 80 Abb., 4farbig, Hardcover. Zwei getrennte Sprachausgaben, dt./engl. Prestel, 2019
Auftraggeberin: Schirn Kunsthalle Frankfurt (Esther Schlicht)

Buchgestaltung/Printmedien